Historie des Musikzugs

Der Musikzug wurde bereits vor dem 2. Weltkrieg als Reiterkapelle gegründet und während des Krieges aufgelöst.
Nach dem Krieg sammelte Alfred Führer die Musikinstrumente wieder zusammen, die der Feuerwehr gehörten. Gleichzeitig fragte er, wer Interesse hätte, den Musikzug neu zu gründen. So fanden sich 13 Dorfbewohner, und die Feuerwehrkapelle war 1958 neu entstanden. Als Probenraum dienten u.a. die Garage der Feuerwehr oder das Jugendheim.

Am 1. Mai 1958 war es dann soweit: Die Kapelle wurde zu einem Geburtstagsständchen in das Altenheim Lichtensee bestellt. Als die Musiker den als "Vorgruppe" auftretende professionelle Posaunenchor hörten, wollten sie (mit ihren Anfangskenntnissen) zwar gar nicht mehr auftreten, aber der damalige Heimleiter konnte die Musiker dann doch überreden, zu bleiben. Er meinte: "Es kommt gar nicht darauf an, was ihr spielt, Hauptsache es ist laut!" Und so war es auch! Dies war der erste erfolgreiche Auftritt der Kapelle nach dem Krieg.

Anschließend wurde dann der Auftritt im Garten des Gasthofs "Am Dorfteich" fortgesetzt. Dass die Musiker ihr Repertoire immer und immer wiederholen mußten störte damals niemanden.

Im Jahre 59/60 erhielten die Musiker dann ihre Uniformen (vorher traten sie in Zivil auf). Der Musikzug trat hauptsächlich bei Volksfesten, Musikfesten und Schützenfesten und anderen kleineren Veranstaltungen auf. Auch die Nachwuchsfrage wurde rasch geklärt: Unterricht erhielten die Jugendlichen von den Musikern, im Winter im Flur eines Bauernhauses, im Sommer im Wald... so wuchs der Musikzug bis 1977 um 20 junge Musiker an.

Im April 1978 wurde der damalige Dirigent Max Kompert verabschiedet und der Taktstock wurde an Hans Rademacker aus Hamburg übergeben. Als ehemaliger Militärmusiker verlangte der dem Musikzug alles ab und diese Bemühungen zeigten Erfolge. Der Musikzug fuhr 1981 zur Steubenparade nach Washington / USA, nahm erfolgreich an Bundeswertungsspielen teil (z.B. in Grünberg oder in Krumpendorf / Österreich) und spielte bei Konzerten in der Laeiszhalle (Musikhalle) in Hamburg.

Nach dem Tod von Hans Rademacker übernahm 1997 Jürgen Stache die Leitung des Musikzuges. Das erste Konzert unter seiner Leitung fand im Februar 1998 statt und war ein großer Erfolg. Nach 5 Jahren Konzertabstinenz in Hoisdorf konnten die Musiker ein umfangreiches Programm darbieten und so die Zuhörer begeistern.



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